Wo wir herkommen


Die Geschichte des Basketball Club Dresden reicht bis in 1970er Jahre zurück. In den Jahren vor der Wiedervereinigung spielte man unter dem Namen Nagema Pactec Dresden in der höchsten Spielklasse der DDR. Mit dem Umbruch im Jahr 1990 folgte die Umbenennung in den TSV Pactec Dresden, aus dem im Jahr 1995 der Basketball Verein Zschachwitz e.V. hervorging. Jahrelang kooperierte der „BVZ“ erfolgreich mit dem Gymnasium Dresden-Großzschachwitz und brachte zahlreiche Talente hervor. Mit der Schließung der Schule im Jahr 2007 verlor der Verein auch seine wichtige Basis für den Nachwuchs. Zum damaligen Zeitpunkt gab es aber mit dem Gymnasium Dreikönigschule eine weitere Dresdner Schule, die sich dem Basketball verbunden fühlte.

Um den Basketball in Dresden weiterhin erfolgreich gestalten zu können, entschlossen sich die Verantwortlichen des BV Zschachwitz e.V. und der Basketballabteilung des SV Gymnasium Dreikönigschule e.V. fortan gemeinsam unter einem neuen Namen auf Korbjagd zu gehen - dem Basketball Club Dresden e.V..

Durch den Zusammenschluss steigerte der Club den Bekanntheitsgrad, gewann immer mehr Kinder und Jugendliche und wuchs so zu Sachsens größtem Basketballverein heran. Der BC Dresden schaffte es 2010 sogar in die TOP100-Vereine des Deutschen Basketball Bundes. In jüngster Vergangenheit konnte man zahlreiche sportliche Erfolge feiern und auch bei der Gründung des professionellen Dresdner Basketballteams Dresden Titans e.V. war der BCD Initiator. Jetzt soll die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden.


Gedächtnisprotokoll - Basketball im Dresdner Osten 1970 – 2005

1970 schloß ich mich mit meiner AG Basketball der 65.POS der HSG Lok HfV an. Innerhalb von 10 Jahren entwickelte sich eine leistungsfähige Nachwuchsabteilung Basketball.mir Die Damen und Herren der Ligamannschaften halfen zwar bei der Entwicklung der Nachwuchsteams, aber es war wenig effektiv. Trainiert und gespielt wurde in Reick bzw. in Löbtau. Die Sportler kamen aber vorwiegend aus Zschachwitz. Auf Dauer war das zu aufwendig und nicht effektiv für die ambitionierten Basketballer.

So kam 1981 im gegenseitigen Einverständnis zwischen der HSG und mir zu einer Neugründung Basketball bei der BSG NAGEMA. Die neue 3-Felder-Sporthalle der 114./115.POS wurde die neue Trainings- und Wettkampfstätte. Mit 20 Mitgliedern startete der neue Verein in das Wettkampfgeschehen. Die Juniorinnen wechselten komplett von der Lok HfV zu NAGEMA. Außerdem wurde eine AK 11/12 Mädchenmannschaft gebildet. Mitte der 80iger Jahre kamen auch Jungenteams hinzu. In diesen Jahren wuchs die Sektion auf ca. 120 Mitglieder. Schiedsrichter und Übungsleiter wurden ausgebildet. Im DDR-Maßstab spielten die Mannschaften eine führende Rolle. Große internationale Turniere wurden veranstaltet bzw. war die Sektion Ausrichter zentraler Finalturniere (DBV-Pokal, DDR-M). Die erfolgreichsten Teams spielten in Polen, CSSR und Ungarn und vertraten den Dresdner Basketball. 1987 wurde eine moderne Basketballanlage nach internationalem Standard eingeweiht. Die Damen spielten in der DDR-Liga und die Juniorinnen in der DDR-Oberliga

1990 wurde der Verein umbenannt in TSV VMB und später in TSV PACTEC Dresden. Die Sektion blieb weiterhin stabil und konnte ihren Ruf als Leistungsschwerpunkt im Land Sachsen behaupten.

1995 löste sich die Sektion vom Verein und gründete einen eigenständigen Verein den BV Zschachwitz 95. Neue Vorsitzende des Vereins wurde Manuela Piesche.

Bis zum Ausscheiden aus dem Schuldienst war ich weiterhin Mitglied des Vereins. 2002 verließ ich den Verein. 2005 kam es zur Auflösung des Vereins. Grund war vor allem, dass das Gymnasium Großzschachwitz geschlossen wurde und damit gab es keine Basis für eine weitere Arbeit mehr. Die Sporthalle war 25 Jahre lang Heimstätte der Basketballer, sie wurde geschlossen.

Die noch verbliebenen Basketballer schlossen sich mit der DKS Dresden zum BC Dresden zusammen. Einige Erfolge seien hier noch erwähnt:

 

1982 AK 12 w DDR-Pokalsieger

3. Platz DDR-M 1982/83 AK 12 w

4.Platz DDR-M

3.Platz DDR-Pokals

Ausrichter vom DBV-Pokal-Finale Und DDR-M Finale AK 12 u. 13/14 w

 

1985/86 AK 13/14 2.Platz DDR-M

AK 15/16 w 3.Platz DDR-M

Frauen Aufstieg in die DDR-Liga

 

1887/88 und 88/89 AK17/18 je 3.Platz DDR-M

 

1989/90 Frauen DDR-Liga 3.Platz

AK 17/18 w 2.Platz DDR-M

Ak 13/14 m 1.Platz Bezirksliga, 8.Platz DDR-M

 

1990/91 wJB Landesmeister Sachsen

mJB 2.Platz Landespokal

mJC 3.Platz Landesmeisterschaft

von Werner Polte


Kooperationsschulen

Mit folgenden Schulen kooperiert der BC Dresden:

 

Gymnasium Dreikönigschule

15. Grundschule

4. Grundschule am Rosengarten